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Stellungnahme der TGA-Repräsentanz Berlin zum GModG

Die Verbände der TGA-Repräsentanz Berlin (BTGA, FGK, RLT-Herstellerverband, VDMA ALT und VDKF) haben gemeinsam eine Stellungnahme zum Gebäudemodernisierungsgesetz erarbeitet und an die politischen Entscheidungsträger versandt.

Wir begrüßen, dass die anhaltende Unsicherheit rund um das sogenannte Heizungsgesetz damit beendet wird und zugleich die Vorgaben der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD 2024) in nationales Recht überführt werden sollen. Wir bedauern jedoch, dass die Wärmepumpe als zentrale Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung des Gebäudesektors im Gesetzentwurf deutlich an Bedeutung verliert. Echte Technologieoffenheit setzt zudem voraus, dass die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen technologieübergreifend konsistent ausgestaltet werden. Dazu gehören insbesondere ein ausgewogenes Verhältnis von Strom- und Gaspreisen sowie die stärkere Berücksichtigung weiterer klimawirksamer Maßnahmen wie Abwärmenutzung, Wärmerückgewinnung und Rückgewinnung von Kälte neben der bislang vorgesehenen Solarthermie.

Mit Sorge betrachten die TGA-Repräsentanz Berlin und ihre Verbände zudem die vorgesehene Abkehr von der bisherigen 65-Prozent-Quote für Erneuerbare Energien beim Heizungstausch. Diese Quote war bislang ein zentrales Instrument zur CO₂-Minderung im Gebäudesektor. Die im Referentenentwurf vorgesehene Ausgestaltung der sogenannten Bio-Treppe wird nach Einschätzung der Verbände nicht dazu beitragen, die Klimaziele in vergleichbarer Weise zu erreichen.

Eine detaillierte und begründete Ausarbeitung unserer Vorschläge finden Sie im angehängten PDF.

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